{"id":1092,"date":"2015-06-09T23:22:27","date_gmt":"2015-06-09T22:22:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/?page_id=1092"},"modified":"2025-11-09T14:47:18","modified_gmt":"2025-11-09T13:47:18","slug":"xt-hoehle","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/forschung\/projekt-tauplitzalm-tiefenbach\/xt-hoehle\/","title":{"rendered":"XT-H\u00f6hle (1622\/64)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Ende Mai 2015 gelang es bei einer Oberfl\u00e4chenbegehung im Bereich Hallschachen, auf einer Seeh\u00f6he von 1460 m den extrem kleinen, stark bewetterten Eingang der XT-H\u00f6hle zu entdecken.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FBP1080646.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1096\" src=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FBP1080646.jpg\" alt=\"FBP1080646\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FBP1080646.jpg 1000w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FBP1080646-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/FBP1080646-449x300.jpg 449w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine erste Erkundung erfolgte am 08.06.2015. Dabei gelang es den Eingangsversturz problemlos zu \u00fcberwinden und bis zu einem ca. 15 m tiefen Schacht vorzudringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Forschungsgeschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><br style=\"font-weight: inherit; font-style: inherit; color: inherit;\" \/><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Mai 2015:\u00a0<\/strong>Der Eingang der H\u00f6hle wird bei einer Gel\u00e4ndeerkundung von Robert Seebacher entdeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Juni 2015:<\/strong>\u00a0Bei einer ersten Erkundung kann der Eingangs-Versturz problemlos \u00fcberwunden \u00a0und bis zu einem Schacht vorgedrungen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei einer weiteren Unternehmung kann die H\u00f6hle auf \u00fcber 50 m L\u00e4nge und 18 m Tiefe erforscht und vermessen werden. Leider endet die H\u00f6hle an einem stark bewetterten Versturz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Oktober\u00a02015:<\/strong> R\u00e4umarbeiten im Endversturz bringt vorerst leider keinen Durchbruch. Es kann jedoch ca. 1,5 m weiter vorgedrungen werden. Es rutscht aber immer wieder Material von oben nach.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Sommer\/Herbst 2024:<\/strong> Die R\u00e4umarbeiten am Endversturz werden fortgesetzt. Nach drei Aktionen und Abst\u00fctzarbeiten im Versturz gelingt am 06.11.2024 der Durchbruch in einen Canyon. Dieser f\u00fchrt zu einem langen aber sehr engen Schachteinstieg. Hineingeworfene Steine fallen mindestens 40 m tief!<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Dezember 2024:<\/strong> In zwei Aktionen gelingt es den engen Schachteistieg k\u00fcnstlich zu erweitern. Am 30.12.2024 erfolgt die Vermessung und weitere Erforschung. Der Schacht ist schlie\u00dflich 58 m tief und m\u00fcndet in eine sehr gro\u00dfe Kluft. Ein weiterer 22 m tiefer Abstieg f\u00fchrt in eine Halle in bereits rund 100 m Tiefe. Eine Erkundung f\u00fchrt noch gut 20 m tiefer, wo an einem sehr gro\u00dfen, mindestens 40 m tiefen Schacht wegen Zeit- und Materialmangels umgekehrt werden muss.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">J\u00e4nner 2025:<\/strong> In einer 9-st\u00fcndigen Forschungstour gelingt es rund 300 m Neuland zu vermessen. Es werden gro\u00dfe G\u00e4nge gefunden und \u00fcber ein Schachtsystem bis in 167 m Tiefe abgestiegen. Die Tauplitzalm hat eine neue Gro\u00dfh\u00f6hle.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Februar 2025:<\/strong> Bei einer 7-st\u00fcndigen Forschungstour k\u00f6nnen durch technische Kletterei etwa ein 1\/4 km Neuland erschlossen werden. Zahlreiche offene Fortsetzungen warten noch auf deren Erforschung. Aufgrund von Zeitmangel steht eine Vermessung dieser Teile noch aus. Die Gesamtl\u00e4nge der XT-H\u00f6hle liegt aber sicherlich bereits \u00fcber 700 m.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Mai 2025:<\/strong> Im Zuge einer 8-Stunden-Tour werden fast s\u00e4mtliche, bei der letzten Tour erkundeten Teile vermessen. Die Vermessungsl\u00e4nge betr\u00e4gt \u00fcber 310 m und bringt die XT-H\u00f6hle auf Platz 2 unter den H\u00f6hlen des Tauplitzalm-Plateaus. Sie ist nun bereits 834 m lang, die Horizontalerstreckung erh\u00f6hte sich auf 183 m.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Juli 2025:<\/strong> Eine 9-St\u00fcndige Tour bringt 180 m Neuland wodurch die Gesamtl\u00e4nge auf \u00fcber 1 km anw\u00e4chst. Weiters erh\u00f6ht sich die Niveaudifferenz auf 216 m. Die Horizontalerstreckung liegt nun bereits bei 233 m.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">August\/September 2025:<\/strong> Es gelingt eine Tiefenfortsetzung zu entdecken. In drei teilweise sehr langen Touren k\u00f6nnen Sch\u00e4chte, die durch Engstellen und M\u00e4ander unterbrochen sind bis in eine Tiefe von 256 m erforscht werden. Dort musste wegen Seilmangel an einem weiteren Schacht umgekehrt werden. Die Gesamtl\u00e4nge steigt dadurch auf 1228 m. Weiters erh\u00f6ht sich die Niveaudifferenz auf insgesamt 305 m. Die Horizontalerstreckung liegt nun bereits bei 269 m.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">November 2025:<\/strong> Bei zwei weiteren Tour werden 50 m bis zu einer verlehmten Engstelle in\u00a0 274 m Tiefe vermessen. Dies ist der bisher tiefste Abstieg in einer H\u00f6hle am Tauplitzalmplateau. Die Gesamttiefe erh\u00f6hte sich auf 322 m. Die Gesamtl\u00e4nge liegt bei 1278 m. Das Ausr\u00e4umen der Engstelle scheint m\u00f6glich, d\u00fcrfte aber aufgrund der N\u00e4sse schwierig werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2612\" src=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"800\" srcset=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1.jpg 1200w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9211-1-450x300.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9184.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2614\" src=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9184.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"1200\" srcset=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9184.jpg 800w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9184-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9184-683x1024.jpg 683w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/FBIMG_9184-768x1152.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Forschungsstand (09.11.2025):<\/strong><\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Vermessene Gesamtl\u00e4nge:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 1278 m<\/strong><\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Niveaudifferenz:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 +-322 m (+49 m, -274 m)<\/strong><\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: bold; font-style: inherit; color: inherit;\">Horizontalerstreckung:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 273 m<\/strong><\/p>\n<p><a style=\"color: #1b8be0;\" href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/forschung\/projekt-tauplitzalm-tiefenbach\/\">zur\u00fcck zu Projekt Tauplitzalm-Tiefenbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ende Mai 2015 gelang es bei einer Oberfl\u00e4chenbegehung im Bereich Hallschachen, auf einer Seeh\u00f6he von 1460 m den extrem kleinen, stark bewetterten Eingang der XT-H\u00f6hle zu entdecken. 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