{"id":57,"date":"2013-09-09T21:46:42","date_gmt":"2013-09-09T20:46:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/?page_id=57"},"modified":"2017-07-19T22:06:15","modified_gmt":"2017-07-19T21:06:15","slug":"voodoo-canyon-1543225-a-c","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/forschung\/projekt-sub-glacies-dachstein\/voodoo-canyon-1543225-a-c\/","title":{"rendered":"Voodoo-Canyon (1543\/225)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die drei bisher bekannten Eing\u00e4nge des Voodoo-Canyons liegen mitten in der Dachstein-S\u00fcdwand in der Steiermark. Einige H\u00f6hlenteile unterfahren die Landesgrenze und liegen unter dem Hallst\u00e4tter-Gletscher in Ober\u00f6sterreich.<br \/>\nUm zur H\u00f6hle zu gelangen bedarf es einer 130 m Abseilfahrt durch die rund 700 m hohe Dachstein-S\u00fcdwand.<br \/>\nDie H\u00f6hle ist im Dachsteinkalk entwickelt und besteht aus ger\u00e4umigen fossilen, Canyonsystemen, Sch\u00e4chten und gro\u00dfen Hallen. Auf einer Seeh\u00f6he von etwa 2.600 m sind ausgedehte horizontale Passagen ausgebildet.<br \/>\nEin genetischer Zusammenhang mit der direkt darunter liegenden S\u00fcdwandh\u00f6hle 1543\/28 d\u00fcrfe als erwiesen gelten. Ob ein Durchstieg m\u00f6glich ist, wird sich im Laufe der Forschungen zeigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Voo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-423\" src=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Voo.jpg\" alt=\"Voo\" width=\"1000\" height=\"467\" srcset=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Voo.jpg 1000w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Voo-300x140.jpg 300w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Voo-500x233.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1988: <\/strong>Der obere Eingang des Voodoo-Canyons wird am 26. Juli 1988 von Klaus Hoi w\u00e4hrend der Erschlie\u00dfung der Kletterroute &#8222;Top Secret&#8220; entdeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>1991:<\/strong> Vermutliche Erstbefahrung durch zwei ennstaler H\u00f6hlengeher am 14.04.1991. Dies kann aufgrund gro\u00dfer Inschriften im PSP-Dom abgeleitet werden. Befahrungsspuren und einige Seileinbauten zeugen, dass die H\u00f6hle wohl im Zuge mehrerer Touren bis zum Gletscherdom (Motivhalle) befahren wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2006:<\/strong> Die Lokalisation des oberen Einganges der H\u00f6hle wird neben anderen H\u00f6hleneig\u00e4ngen den VHO-Forschern von Klaus Hoi mitgeteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2008:<\/strong> Im Zuge des VHO Forscherlagers &#8222;Sub-Glacies 2008&#8220; kann der Eingang des Voodoo-Canyons gefunden und die H\u00f6hle auf eine L\u00e4nge von 1.024 m bei einer Tiefe von 102 m erforscht und vermessen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2009: <\/strong>Beim Forscherlager &#8222;Sub-Glacies 2009&#8220; werden weitere 482 m vermessen. Die Gesamtl\u00e4nge steigt auf 1.506 m bei einer Niveaudifferenz von 201 m.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2010:<\/strong> Im Rahmen des Forscherlagers &#8222;Sub-Glacies 2010&#8220; gibt es nur eine Tour in den Voodoo-Canyon. Dabei werden 350 m neu vermessen. Leider gelingt es nicht, eine Tiefenfortsetzung zu finden. Die Gesamtl\u00e4nge steigt auf 1.854 m. Die Niveaudifferenz bleibt unver\u00e4ndert bei 201 m.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2011:<\/strong> Beim Forscherlager &#8222;Sub-Glacies 2011&#8220; wird intensiv im Voodoo-Canyon geforscht. Es gelingt zahlreiche Fortsetzungen aufzuarbeiten. Durch Erweiterung einer Engstelle kann ein gewaltiges Schachtsystem angefahren werden. Die vermessene Gesamtl\u00e4nge steigt um mehr als einen Kilometer auf 2.872 m. Die Tiefe erh\u00f6ht sich auf 330 m.<br \/>\nZwei weitere Touren im September bringen 317 m Neuland &#8211; GL: 3.189 m. Die Niveaudifferenz steigt auf 443 m.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2012<\/strong>: Im Zuge zweier 4-t\u00e4giger Biwaktouren im M\u00e4rz und April\/Mai des Jahres werden 645 m neu vermessen. Die Gesamtl\u00e4nge steigt auf 3.835 m, die Tiefe erh\u00f6ht sich auf 723 m.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>2013<\/strong>: Eine viert\u00e4gige Unternehmung findet im Mai\/Juni statt. Diesmal hat das Team mit gro\u00dfen Neuschneemengen zu k\u00e4mpfen. In der H\u00f6hle werden zwei Fortsetzungen nach oben in Angriff genommen. Weiters wird begonnen, die oberhalb des Biwaks ansetzenden Resetsch\u00e4chte zu vermessen. Es k\u00f6nnen 103 m neu vermessen werden. Die Gesamtl\u00e4nge steigt auf 3.938 m.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-weight: bold;\">2017<\/strong>: Nach einer mehrj\u00e4hrigen Forschungspause erfolgte im Juli 2017 eine weitere 4-t\u00e4gige Forschungstour. Dabei konnte im Bereich Eqinox eine Verbindungsstrecke vermessen werden. Weiters gelang es, von der Voodoo-Master-Halle aus \u00fcber mehrere Kletteraufstiege einen sehr gro\u00dfen Schlot zu erreichen. Von dort war es m\u00f6glich, \u00fcber einen Canyon in ein wieder nach unten f\u00fchrendes Schachtsytem zu gelangen. Leider endet diese Schachtreihe in 609 m Tiefe. Es werden 417 m Neuland dokumentiert. Die Gesamtl\u00e4nge erh\u00f6ht sich auf 4.354 m.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/RS_P1030369a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1059\" src=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/RS_P1030369a.jpg\" alt=\"RS_P1030369a\" width=\"742\" height=\"1000\" srcset=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/RS_P1030369a.jpg 742w, http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/RS_P1030369a-222x300.jpg 222w\" sizes=\"(max-width: 742px) 100vw, 742px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><br \/>\nForschungsstand: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 07\/2017<br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>Vermessene Gesamtl\u00e4nge: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a04.354 m<\/strong><\/p>\n<p><strong>Niveaudifferenz: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0+-723 m (+62 m, -661 m)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Horizontalerstreckung: \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0323 m<\/strong><\/p>\n<p><strong>K\u00fcrzeste Entf. zur S\u00fcdwandh\u00f6hle: \u00a0 \u00a0 \u00a0 219 m<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.hoehle.at\/homepage\/Z-pictures\/Aufriss1-5000-2012-800.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" hspace=\"0\" \/><\/p>\n<p>Aktuelle informationen \u00fcber die laufenden Forschungen findet man im <a href=\"http:\/\/www.vho-caving-news.blogspot.com\/\">Forschungsblog<\/a>.<\/p>\n<p><a style=\"color: #1b8be0;\" href=\"http:\/\/www.hoehle.at\/wordpress\/forschung\/projekt-sub-glacies-dachstein\/\">zur\u00fcck zu Projekt Sub-Glacies<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die drei bisher bekannten Eing\u00e4nge des Voodoo-Canyons liegen mitten in der Dachstein-S\u00fcdwand in der Steiermark. 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